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Содержание:

  • Die Ukraine

  • Die geographische Lage der Ukraine

  • Das Klima der Ukraine

  • Das heutige Wetter

  • Der Staatsaufbau der Ukraine

  • Die Verfassung der Ukraine

  • Aus der Geschichte der nationalen Symbole der Ukraine

  • Aus der Geschichte des ukrainischen Kosakentums

  • Eine Episode aus der Geschichte der Ukraine

  • Die Wirtschaft der Ukraine

  • Errungenschaften der ukrainischen Wissenschaft und Technik

  • Gedenkstatten der Ukraine

  • Massenmedien in der Ukraine

  • Sport in der Ukraine

  • Das Leben der Jugend

  • Meine Muttersprache

  • Beziehungen der Ukraine zu deutschsprachigen Landern

  • Die Ukraine und ihre Probleme

  • Umweltschutz. Probleme der Ukraine

  • Die Ukraine

    Die Ukraine ist ein verhältnismäßig junger Staat. Einst war sie eine der Sowjetrepubliken.
    Am 24. August 1991 wurde ihre Unabhängigkeit bekanntgegeben. Jetzt hat die Ukraine ihre eigene Verfassung, ihre Regierung, den Obersten Rat, und sogar ihre eigene Währung — die Grywnja.

    Die Ukraine liegt im Herzen Europas. Ihre Gesamtfläche beträgt 603 700 km2. Die Einwohnerzahl beträgt 53 Millionen Menschen. Erstaunlich ist die Geschichte der Ukraine.
    Eigentlich ist dieser Staat nur 10 Jahre alt, aber er liegt auf dem Territorium des uralten slawischen Staates — der Kyjiwer Rus. Nach der Eroberung durch die Mongolo–Tataren hörte dieser Staat auf zu bestehen, und an der Stelle von ihrer Bevölkerung bildeten sich drei völkische Gruppen: die Weißrussen, die Russen und die Ukrainer. Die Ukrainer sind, so scheint es die einzigen Überbringer der Kultur der alten “Rus” sie sind ihr am nächsten, sowie in der Sprache, als auch in der Bewahrung der alten Bräuche. Die Natur der Ukraine ist auch sehr reich und mannigfaltig.

    Vom Westen her wird die Ukraine von den Karpaten begrenzt, mit dem Gowerla, dem höchsten Berg dieses Gebirgszuges. Im Süden breiten sich die grenzenlosen trockenen Steppen aus, die dann zur Schwarzmeerküste übergehen mit ihrem weichen, fast Mittelmeerklima. In der Ukraine gibt es unzählige Seen, Flüsschen und Flüsse. Der berühmteste und oft von Schewtschenko und Gogol besungene Fluss ist der Dnipro. Die Ukraine grenzt an Russland, Weißrussland, Polen, Rumänien, Moldauen und an Ungarn. Die größten Städte sind: Kyjiw, Charkiw, Donezk, Odessa, Dnipropetrowsk und Lwiw.

    Die eigentümliche historische Entwicklung der Ukraine bestimmte auch die Eigentümlichkeit ihrer Kultur. Wenn die Ostukraine in ihrer Sprache und Kultur mehr mit Russland gemein hat, so hat dieWestukraine mehr mit Polen gemein. Und wenn auch die offizielle Sprache Ukrainisch ist, so spricht man in der Ostukraine, besonders in den großen Städten immer noch Russisch, allerdings hört man des öfteren auch schon die ukrainische Sprache.
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    Die geographische Lage der Ukraine

    Die Ukraine liegt in Mitteleuropa. Die Fläche der Ukraine beträgt 603 700 km2. Die Ukraine grenzt an Russland, Weißrussland, Moldauen, die Slowakei, Polen, Rumänien, Ungarn.
    Die natürliche Grenze bilden im Süden das Schwarze Meer und das Asowsche Meer.

    Das Territorium der Ukraine gliedert sich in drei große Landschaften: den Westteil mit den Karpaten und dem Karpatenvorland; den Mittelteil mit Flachland (eine Steppenzone) und den östlichen Teil mit Donezbecken. Im Süden befinden sich die nicht sehr hohen Berge — der Krym. Die größten Flüsse sind der Dnipro, der Dnestr, der Buh und der Donez. Der Dnipro ist einer der längsten Flüsse Europas und eine der Energiequellen der Ukraine. Seit alten Zeiten war der Dnipro die Wiege des ukrainischen und russischen Volkes. In der Ukraine gibt es viele große Häfen, zum Beispiel: Odessa, Iljitschiwsk, Cherson, Mykolajiw, Ismail und Mariupol.

    Mit ihrer Hilfe wird der Seeverkehr mit vielen Staaten der Welt aufrechterhalten. Die Ukraine ist dank ihrer günstigen Klimabedingungen traditionell ein Agrarland. Hier werden Weizen und andere Getreidearten, Mais, Gemüse und viel Obst angebaut. Die Ukraine ist reich an Bodenschätzen: an Eisenerz, Kohle, Buntmetall, Erdöl, Gas und Mineralsalzen. In der Ukraine ist die Industrie hauptsächlichum die Großstädte Kyjiw, Charkiw, Odessa und andere herum entwickelt. Hier werden Flugzeuge und Schiffe, Lastwagen und Autobusse gebaut, elektronische Anlagen, Landwirtschafts maschinen, Chemie­ und Textilerzeugnisse.
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    Das Klima der Ukraine

    Das Klima eines jeden Landes hängt von seiner geographischen Lage ab. Die Ukraine liegt in Osteuropa. Geographisch befindet sich die Mitte Europas bei der Stadt Ushgorod, nicht weit von der Westgrenze des Landes. 95 % (fünfundneunzig Prozent) des Territoriums ist Flachland.

    Im Westen erstrecken sich die Karpaten, im Süden die Berge — der Krym, die nicht sehr hoch sind. Die Südküste der Ukraine wird von dem Asowschen Meer und dem Schwarzen Meer umspült. Alle diese Faktoren beeinflussen das Klima des Landes. In der Ukraine herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Wegen der Größe des Territoriums unterscheidet sich das Klima in den verschiedenen Regionen des Landes.

    Im Sommer istes in der Ukraine warm. Am wärmsten ist es auf der Krym. Dort herrscht subtropisches Klima. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 18—19° Celsius im Südwesten und 23—24° Celsius im Südosten des Landes. Der Winter ist eine ziemlich kalte Jahreszeit in der Ukraine. Im Norden und Westen der Ukraine fällt im Winter viel Schnee.

    Die Durchschnittstemperatur liegt im Januar bei minus 7—8° Celsius. In den Karpaten regnet es oft. Im Süden und Osten desLandes ist es trocken, vor allem im Sommer.
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    Das heutige Wetter

    Wie es in einem Lied gesungen wird, “hat die Natur kein schlechtes Wetter”. Ich weiß nicht, wovon es abhängt. Aber ich weiß Bescheid, dass das Wetter das Barometer meiner Stimmung und darum meines Gesundheitszustan des ist. Bei schlechtem Wetter bin ich schlecht gestimmt, mein Blutdruck erhöht sich. Bei schönem Wetter bin ich imstande alles Schlimme zu überwinden. Ich mag den Sommer. Und ich hoffe, dass ich keine Ausnahme bin.

    Besonders gefällt mir ein sonniger Tag, wenn ein leichter Wind weht. Der Himmel ist heiter, nur einzige Schafenwolken kann man sehen. Die Sonne steht hoch am Himmel. Die Sonnenstrahlen wärmen die Erde, die Pflanzen. Die Luft ist würzig und mit einem berauschenden Aroma erfüllt.

    Die Vögel haben schon Kinder, und die Luft ist mit ihrem Gesang und Zwitschern überfüllt. In solchen Tagen fühle ich mich immer gesund, munter und fit. Ich atme die würzige Luft ein, genieße die Schönheit der Natur. Das heutige Wetter ist wie auf meine Bestellung. Gestern war das Gewitter, aber von Kindheit an habe ich Angst davor, obwohl ich weiß, dass nach dem Gewitter die Luft reiner wird, und es viel Ozon gibt. Das Wasser im Fluss, im See, im Teich ist auch sehr warm. Aber denken Sie nicht, dass ich die anderen Jahreszeiten nicht liebe. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz.

    Wir, die Ukrainer sind reiche Menschen, weil wir vier Jahreszeiten haben und nicht nur den Winter oder den Sommer.
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    Der Staatsaufbau der Ukraine

    Die Ukraine ist ein demokratischer, unabhängiger Staat. Am 24. August 1991 wurde die Unabhängigkeit der Ukraine verkündet. Die Staatssymbole der Ukraine sind die Nationalhymne, das Staatswappen und die Nationalflagge. Die Staatsflagge der Ukraine ist blau und gelb, diese Farben symbolisieren den Himmel und das gelbe Kornfeld.

    Die Machtorgane im Land unterteilen sich in gesetzgebende, Vollzugs– und rechtsprechende Organe. Das höchste gesetzgebende Organ der Ukraine ist der Oberste Rat. Die Wahlen in den Obersten Rat finden alle vier Jahre in der letzten Märzwoche statt.

    Die Deputierten werden in freier, gleicher, geheimer und direkter Wahl gewählt. Die Rechtsprechung wird von dem Verfassungsgericht und allgemeinen Gerichten ausgeübt. Die Vollzugsgewalt liegt in den Händen der Regierung. Das Staatsoberhaupt der Ukraine ist der Präsident. Er wird von dem Volk auf jeweils vierJahre in freier, direkter und geheimer Wahl gewählt. Der Präsident vertritt den Staat völkerrechtlich.

    Er ernennt den Premierminister und nach dessen Vorschlag ernennt er das Ministerkabinett und die Leiter anderer zentraler Organe der Vollzugsgewalt. Der Präsident ist auch gleichzeitig der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine.
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    Die Verfassung der Ukraine

    Die Verfassung ist das Grundgesetz jedes Landes. Die Verfassung der Ukraine wurde am 28. Juni 1996 auf der 5. Tagung des Obersten Rates angenommen. Sie besteht aus der Präambel und 18 Teilen. Sie verkündet die Grundprinzipienunseres Staates: die Souveränität, die Unabhängigkeit, den Demokratismus, den sozialen und Rechtsstaat. Die Souveränität der Ukraine ist auf ihrem ganzen Territorium gültig.

    Die Verfassung sichert Rechte und Pflichten jedes Bürgers der Ukraine. Sie stellt die Ordnung der Präsidenten wählen, der Wahlen in den Obersten Rat, die Staatssymbolik fest. Die Verfassung verkündigt die Rede– und Glaubensfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Freiheit vonDemonstrationen, der politischen Verbände und der Teilnahme an der staatlichen Leitung. Die Kirche und verschiedene Religionsorganisationen sind vom Staat und von der Schule abgetrennt, aber die Religion und die Kirche sind von der Gesellschaft nicht abgesondert.

    Laut der Verfassung hat jeder Bürger das Recht auf Arbeit, Erholung und Bildung, auf Weltanschauung. Jedermann hat das Recht auf persönliches Eigentum und Unternehmen. Jeder Bürger hat das Recht, seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck frei zu äußern. Zu den Pflichten der Bürger gehören das Militärdienst und die Steueraufzahlung. Die Familie steht unter dem Schutz des Staates. Jedermann muss die Verfassungbeachten, Rechte und Freiheiten der anderen Völker ehren und seine persönlichen Pflichten erfüllen.
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    Aus der Geschichte der nationalen Symbole der Ukraine

    Jeder Staat hat seine staatlichen Symbole: die Staatsflagge, das Staatswappen und die Staatshymne. Diese Symbole sind mit der Geschichte des Staates und des Volkes eng verbunden.
    Die archäologischen Funde des Dreizacks auf dem Territorium der Ukraine stammen aus dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Er könnte das Symbol eines Stammes sein. Der Dreizack kann drei Naturkräfte (die Luft, das Wasser und die Erde) und auch drei Lebenskräfte (die Klugheit, das Wissen und die Liebe) symbolisieren.

    Diese heilige Drei hat einen tiefen Sinn. Nicht umsonst sagt man im Volke: “Aller guten Dinge sind drei”. Der hinunterstürzende Falke ist auch dem Dreizack ähnlich. Die Abbildung des Dreizacks gehört auch zur Zeit der Regierung des Fürsten Wolodymyr des Größten (980–1015) und seiner Nachfolger. Der Dreizack war auch auf dem Wappen der französischen Königin Anna, der Tochter von Jaroslaw dem Weisen; auf dem Ziegel der Dessjatynna–Kirche in Kyjiw und der Uspenska–Kirche in Wolodymyr–Wolynsk. Am 22. März 1918 wurde der Dreizack zum Staatswappen der Ukrainischen Volksrepublik. Laut der Verfassung ist der Dreizack seit 1996 das Staatswappen der unabhängigen Ukraine. Die Farben der Staatsflagge der Ukraine haben auch ihre Geschichte.
    In den Zeiten des Kosakentums waren die auf den Truppenfahnen, im 18. Jahrhundert auf den Fahnen der Kyjiwer, Tschernihiwer und anderen Regimenter. Am 22. März 1918 verabschiedete der Zentralrat (die Zentralna Rada) das Gesetz über die gelb–blaue Staatsflagge der Ukrainischen Volksrepublik. Der Artikel 20 der Verfassung der Ukraine lautet: Die Staatsflagge der Ukraine ist blau–gelb. Die Staatshymne der Ukraine ist “Noch nicht gestorben ist die Ukraine”. Den Text hat in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts der berühmte ukrainische Dichter Pawlo Tschubynsky (1839–1884) geschrieben. Die Musik komponierte der Komponist und Dirigent Mychailo Werbyzky (1815–1870).

    Bei feierlichen Gelegenheiten sang man auch das “Vermächtnis” (Text von T. Schewtschenko, Musik von M. Lyssenko), “Den ewigen Revolutionären” (Text von I. Franko, Musik von M. Lyssenko) u. a. Seit 1996 wurde “Noch nicht gestorben ist die Ukraine” zur Nationalhymne der Ukraine. Die staatlichen Symbole der Ukraine sind volkstümlich und vom Volk bestimmt.
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    Aus der Geschichte des ukrainischen Kosakentums

    Das Wort “Kosak” ist türkischen Ursprungs. Es erschien in der Ukraine zum erstenmal im Jahre 1492. So wurden die Steppengewerbetreibenden genannt. Weite Steppen der Ukraine jener Zeit wurden durch reiche Naturschätze bezeichnet. Dort gab es Hirschen, Elche, Biber, Füchse, Wölfe, wilde Pferde und Ziegen.

    Während solch eines Gewerkes gewannen die Gewerbetreibenden auch Honig, Salz, Salpeter. Im Winter kehrten die meisten heim und verkauften in den Städten ihre Beute und im Frühling machten sie sich wieder auf den Weg den Dnipro hinunter. Manche Leute fanden aber in der Steppe ihren ständigen Wohnort. Wegen der gleichbleibenden Gefahr des Angriffs von Tataren mussten die Kosaken stark bewaffnet sein. Sie waren stets bereit dem Feind Widerstand zu leisten. Vom Steppengewerbe konnte man nicht schlecht leben. Aber es forderte von den Menschen große Geduld und Mutigkeit.

    Man kann ganz bestimmt sagen, dass die staatlichen Behörden die Kosaken zum Schutz der Grenzen von Tataren benutzten. Zu den ersten bekanntesten Leitern des Kosakentums gehörte der Wolyner Fürst Dmytro Wyschnewezky, im Volk Bajda genannt. In den 50er Jahren des 16. Jahrhunderts versammelte er um sich herum einen starken Trupp und kämpfte ziemlich erfolgreich gegen die angreifenden Tataren. Auf der Insel Mala Chortyzja beschloss er einen kleinen Schloss zu bauen, wo er zweimal die Belagerung aushielt.

    Im Sommer 1557 von Tataren eingekesselt, wurde er bezwungen das Schloss zu verlassen. 1563 plante Bajda Moldowa zu beherrschen, geriet aber in Gefangenschaft und fiel in den schrecklichen Qualen hin.
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    Eine Episode aus der Geschichte der Ukraine

    Im Leben eines jeden Landes gibt es Ereignisse, deren Andenken noch in Jahrhunderten bewahrt wird. So ein Ereignis in der Geschichte der Ukraine ist der 24. (vierundzwanzigste) August 1991 (neunzehnhundertein­undneunzig). An diesem Tag wurde vom Obersten Rat der Ukraine die “Deklaration über die staatliche Unabhängigkeit der Ukraine” angenommen.

    Dieses Dokument verkündete die Schaffung eines selbständigen ukrainischen Staates. Nach der Verkündigung der Unabhängigkeit galten auf dem Territorium der Ukraine nur die eigenen Gesetze. So begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Ukraine. Es war der dritte Versuch die Unabhängigkeit zu erringen. Chmelnytzky unternahm in den Jahren 1648—1654 den ersten Versuch.

    Für den zweiten Versuch kann man die Verkündigung der ukrainischen Volksrepublik im Jahre 1917–1919 ansehen. Der junge Staat hat viele Probleme. Das liegt in der Hauptsache an der Wirtschaftskrise. Ein Drittel der Bevölkerung unseres Landes sind junge Menschen. Jetzt sind viele von ihnen arbeitslos. Der Kultur, Wissenschaft und dem Bildungswesen kann aus Mangel an staatlichen Mitteln nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Ukraine dieser Schwierigkeiten Herr wird und sich mit der Zeit in einen hochentwickelten Staat verwandelt.
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    Die Wirtschaft der Ukraine

    Die Wirtschaft der Ukraine nimmt den 2. Platz nach Russland in Bezug auf das wirtschaftliche Potential der ehemaligen Sowjetunion ein. Die Volkswirtschaft der Ukraine besteht aus einer Reihe von großen und miteinander verbundenen Zweigen der materiellen und nicht materiellen Sphäre. Den führenden Platz nehmen die Zweige der Materialproduktion ein. In diesen Zweigen sind mehr als 70 % der in der Wirtschaft arbeitenden Bevölkerung der Ukraine beschäftigt.

    Seit einigen Jahren sinkt diese Kennziffer unablässig. Die Ukraine hat das bedeutende Potential für die Entwicklung der ganzen Wirtschaft. Ihre Grundlage bilden hochqualifizierte und ausgebildete Menschen, das Vorhandensein der reichen Vorkommen von Bodenschätzen, fruchtbaren Böden. Die wichtigste Kennziffer der Charakteristik der Wirtschaft des Landes ist seine Struktur, das heißt das Verhältnis zwischen dem materiellen und dem sozialen Sektor.

    Es entwickelte sich historisch so, dass heute die Wirtschaftsstruktur der Ukraine im Großen und Ganzen nicht effektiv und ökologisch gefährlich ist. Sie deckt die Bedürfnisse der Bevölkerung bei den Waren nicht und bekommt deswegen keine Investitionen für ihre weitere Entwicklung. Die Erfahrung zeigt, dass der Hauptinvestitionsträger des Landes seine eigene Bevölkerung ist.

    Der führende Platz gehört in der Wirtschaftsstruktur der Ukraine der Industrie. Sie produziert etwa 50 % des Einkommens, an der zweiten Stelle steht die Landwirtschaft, die 30 % des Einkommens ausmacht, dem Bau gehören 10 %; Transport, Post– und Fernmeldewesen geben 5 %. Die Grundlage der Wirtschaft der Ukraine bilden die Brennstoff– und Energieindustrie, der Maschinenbau, die Metallurgie und chemische Industrie, was 70 % entsprechen. Die Produktion von Massenbedarfsartikeln und Lebensmitteln beläuft sich auf 30%. In den Ländern, wo die Marktwirtschaft gut entwickelt ist, sind die Proportionen ganz anders.

    Die Produktion von Massenbedarfsartikeln deckt in diesen Ländern die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Waren und Bedingungen. Nach dem Zerfall der UdSSR übernahm die Ukraine ein schweres ökonomisches Erbe. Das sind die vielen Betriebe der Schwerindustrie, die ökologische Verschmutzung des Landes. Große ökonomische Probleme hat auch die Landwirtschaft. Das Land, das früher im Stande war, das ganze Europa zu ernähren, muss jetzt Getreide selbst einführen. Die Wirtschaft der Ukraine braucht einen Strukturumbau, die Durchführung von ökonomischen Reformen, die Einführung von neuen Verwaltungsmethoden. Unser Land ist im Stande konvertierbare Produkte zu erzeugen und zu einem richtigen Konkurrent auf dem Weltmarkt zu werden.
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    Errungenschaften der ukrainischen Wissenschaft und Technik

    Die Ukraine erlebt jetzt die Zeit der Umgestaltung ihrer Ökonomik auf Grund der Marktwirtschaft, freier Konkurrenz und moderner Wissenschaft. Trotz aller Schwierigkeiten erzielt sie hohe Leistungen auf verschiedenen Gebieten der Wissenschaft und Technik. Die ukrainische Akademie der Wissenschaften, geleitet von B. J. Paton (ein weltberühmter Metallurg) schuf und schafft jetzt neue Methoden des Schweißens. Sie erleichtern viele Arbeitsvorgänge in der Metallurgie. Die nach diesen Methoden geschweißte Brücke über den Dnipro gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Kyjiw.

    Auch im Flugzeugbau bleibt unser Land nicht zurück. Die Flugzeuge AN–74 und AN–72 entsprechen den modernsten Technologien des Flugzeugbaus. Jetzt wurde ein neues Flugzeugmodell im Konstruktionsbüro konstruiert, das im Flugzeugbauwerk in Charkiw gebaut wird. Das Büro trägt den Namen des berühmten ukrainischen Konstrukteurs Ju. Antonow, der mehrere Flugzeuge geschaffen hat.

    Das Kyjiwer Forschungsinstitut für Kybernetik arbeitet am Schaffen von Maschinen und Automaten, welche verschiedene Betriebsvorgänge automatisieren und leiten. Die Charkower Produktionsvereinigung “Turboatom” baut Turbinen, die in der Energetik unseres Landes und im Ausland erfolgreich arbeiten. Die Charkower Ingenieure schufen vor kurzem ein Aggregat, das das Müll verbrennt. Müll verunreinigt unsere Straßen und Höfe, verursacht gefährliche Krankheiten und fügt unserer Gesundheit großen Schaden zu. Das neue Verunreinigungsaggregat wird die Städte und Dörfer unseres Landes reinigen und dadurch auch die Natur schützen.

    Heute gibt es solche Aggregate in keinem anderen Land. Obwohl die ukrainische Industrie viele Schwierigkeiten überwinden muss, hat sie auch Erfolge in verschiedenen Zweigen. Das Traktorenwerk der Stadt Charkiw stellt immer neue Modelle der landwirtschaftlichen Maschinen her. Sie helfen rechtzeitig und effektiv die Ernte einzusammeln und die Felder zur neuen Saat vorzubereiten. Das Traktorenwerk exportiert ihre Traktoren und Kombines ins Ausland und vor allem in die Stadt Orenburg in Russland. Das alles zeugt davon, dass die ukrainische Wissenschaft und Technik nicht zurückbleiben und jeden Tag bedeutende Leistungen haben.
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    Gedenkstätten der Ukraine

    Die Ukraine ist ein Land mit reicher Geschichte. Ihre Geschichte hat tiefe Wurzeln. Viele Gedenkstätten, die sich auf dem Territorium der Ukraine befinden, sind stumme Zeugen ihrer Geschichte. Zuerst muss man unbedingt das alte Kyjiw besuchen, um mit eigenen Augen seine Schönheit zu sehen und zu genießen. Kyjiw ist eine der ältesten Städte in Osteuropa. Das ist die Stadt, deren Geschichte 1500 Jahre alt ist. Kyjiw hat eine große Anzahl von historischen Baudenkmälern: Sophien–Kathedrale, Kyjiwo–Petscherska–Lawra, die Wolodymyr–Kirche, das Goldene Tor.

    Es ist schwer alle Gedenkstätten Kyjiws aufzuzählen. Wenn Sie ein paar Kilometer mit dem Auto weiter fahren, so machen Sie sich mit einem kleinen ukrainischen Städtchen Kaniw vertraut. Hier steht ein schönes Schewtschenko–Denkmal. Nicht weit von Kaniw, in einem kleinen Dörfchen zieht Touristen das T. Schewtschenko–Museum an. Hier, in diesem Museum, sind Manuskripte, Zeichnungen und Bücher von T. Schewtschenko ausgestellt.

    Hier blieb das Häuschen, in dem er geboren wurde, erhalten. Den Atem anhaltend kann man durch die Straßen wandern und sich als kleinen Teil der großen Geschichte fühlen. Und jetzt schlagen wir Ihnen vor, die kleine Stadt Tschugujiw im Charkiwer Gebiet zu besuchen. Diese kleine Stadt ist nicht nur den Ukrainern, sondern auch allen Verehrern der Malerei bekannt. Hier lebte und nahm in seine Hände einen Pinsel der berühmte Wanderkünstler Ilja Repin. Seine Gemälde hinterlassen einen unauslöschlichen Eindruck. Wir möchten noch ein kleines Städtchen besuchen. Es liegt in der malerischen Gegend am Ufer des Flusses Slutsch.

    Das ist Nowohrad–Wolynsky (früher Swjagel), die Heimatstadt der berühmten Lessja Ukrainka. Hier steht das Haus, wo sie geboren wurde. In der Stadtmitte steht ein schönes Lessja–Ukrainka–Denkmal aus rosa Granit. Die Ukraine ist reich an Gedenkstätten. Diese Gedenkstätten sind unser Reichtum. Darum ist ihre Pflege unsere Ehrensache, unsere nationale Pflicht.
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    Massenmedien in der Ukraine

    Unsere Heimat, die Ukraine, erlebt jetzt die Zeit ihrer politischen, ökonomischen und kulturellen Wiedergeburt. Die Bürger der Ukraine bauen eine neue demokratische Gesellschaft auf. Sie erzielen große Leistungen auf allen Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Alles, was jetzt in unserem Land geschieht, wird mittels Massenmedien widergespiegelt. Zu Massenmedien gehören vor allem Presse, Rundfunk, Fernsehen und jetzt auch Internet. Solche Zeitungen wie “Prawda Ukrainy”, “Molodj Ukrainy”, “Denj”, “Sjegodnja”, “Fakty” und viele andere bringen Meldungen über die wichtigsten Ereignisse in der Ukraine und im Ausland.

    Die ältere Generation interessiert sich mehr für Politik und folgt allen politischen Berichten. Die Jugend liest gern alles, was die brennendsten Probleme ihres heutigen Lebens betrifft: passende Arbeit zu finden, den gewünschten Beruf zu ergreifen, Freizeit interessant zu gestalten. Junge Menschen interessieren sich auch für Sportmeldungen und für das Neue im Leben verschiedener Musikgruppen. Große Rolle spielen heute auch Rundfunk und Fernsehen.

    Sehr populär ist die ukrainische Rundfunkstation “Prominj”. Ihre Übertragungen haben ein mannigfaltiges Programm. Man sendet Nachrichten, Musik, Information über verschiedene Erfindungen und Entdeckungen, Wettervoraussagen und anderes. Ohne Fernsehen können wir uns heute unser Leben nicht vorstellen. Im Fernsehprogramm sehen wir uns verschiedene Filme an und wissen immer, was in den fernsten Teilen unseres Planeten vor sich geht. Besonders beliebt sind solche Sendungen wie “Guten Morgen, Ukraine!”, “Lustige Starts”, “Blick in die Welt”; “Gute Nacht, Ukraine!”, “Musikpost”, “Nachrichten”; “Panorama”; Sportsendungen und andere.

    Kinder sehen sich gern das Programm“Gute Nacht, Kinder!” an. Dank dem Fernsehen lernen wir viele Länder kennen, ihre Sitten und Bräuche, ihre Sehenswürdigkeiten und Kunst. Die Ukraine strebt nach Frieden und Zusammenarbeit mit allen Völkern auf allen Kontinenten. Um einander besser zu verstehen, muss man viel voneinander wissen. Und Massenmedien helfen uns dabei.
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    Sport in der Ukraine

    Es ist heute schwer über die Entwicklung des Sports in der Ukraine zu reden, dafür gibt es viele Gründe. Die Wirtschaft unseres Landes ist noch nicht stabilisiert. Es mangelt an Geldmitteln, die man in die Entwicklung des Sports investieren muss. Trotzdem erreichen die ukrainischen Sportler im Weltsport hohe Leistungen. Die beliebteste Sportart in der Ukraine ist Fußball.

    Der ukrainische Fußballbund ist der mitgliederstärkste Sportverband. Großer Beliebtheit erfreut sich die Fußballmannschaft “Dynamo” (Kyjiw). Sie gehört der Oberliga an. Sehr bekannt ist der Stürmer Andrej Schewtschenko. Man hält ihn für einen der besten Stürmer in der Welt. Die leidenschaftlichen Fußballanhänger sind Jugendliche. Sie spielen Fußball auf Sportplätzen, Höfen, besuchen Stadien, um das Spielgeschehen zu verfolgen. Die Fußballspielersind ihre Idole.

    Man zieht in der Ukraine auch den Wassersport vor. Es gibt viele Flüsse, Seen, Wasserstadien, wo man trainieren kann. Viele ukrainische Schwimmer nehmen an den Europa– und Weltmeisterschaften teil. Wir sind stolz auf Jana Klotschkowa (Charkiw), Jewhenija Shylina und Hanna Sorokina (Saporishja) im synchronen Sprung. Und kennt ihr denn nicht den Namen von Serhij Bubka? Er war Olympiasieger im Stabhochsprung in Atlanta (1996). Viele Jugendliche besuchen Sportklubs im Boxen, Kampf. Brüder Klitschko sind Boxer im Schwergewicht. Wie man in Fachkreisen meint, sind sie die leistungsfähigsten und perspektivischsten Boxer.

    Hohe Leistungen zeigen unsere Turner und Turnerinnen, besonders in der Kunstgymnastik. Hohe Leistungen haben in dieser Sportart N. Witrytschenko und Je. Serebrjanska. Das Bergsteigen ist auch sehr populär. Unsere Bergsteiger nehmen an den Weltmeisterschaften teil und stellen neue Rekorde auf. Viele Gipfel von Pamir, Alpen und Kaukasus sind von ihnen bezwungen.
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    Das Leben der Jugend

    Fast jeder fünfte Bürger der Ukraine ist ein junger Mensch im Alter von 15 bis 28 Jahren. Man kann oft von den Erwachsenen hören: “Unsere Generation war besser, gebildeter und besser erzogen”. Das ist das Problem der Generationen: die ältere Generation versteht die nachkommende nicht. Heutzutage hat die Jugend viel Gemeinsames mit der vorangehenden Generation: ihr Streben nach Wissen, nach Ausbildung und ihr Wunsch, fest auf eigenen Füssen zu stehen.

    In der Ukraine besteht zur Zeit eine schwere wirtschaftliche Situation, die allerdings die Lebensposition der Jugend beeinflusst. Die Jugend heute ist nicht so politisch aktiv, sie hat fast kein Interesse anPolitik, obwohl manche jungen Menschen in politischen Parteien engagiert sind, so wie in der in der Sozialdemokratischen und im Ruch. Es gibt in der Ukraine 38 Jugendorganisationen und mehr als 200 regionale Jugendverbände,darunter “Plast”, “Sitsch”, “Junge Skauts”. Viele junge Menschen sind Abgeordnete im Parlament der Ukraine. Die meisten Jugendlichen sind Studenten, genauer gesagt, es sind 1,5 Millionen. Seit langer Zeit hält man die Studenten für die progressivsten Vertreter der Nation.

    Der Studentenverband fördert die Entwicklung der politischen Aktivität der Jugend. Man veranstaltet verschiedene Aktionen, Klubs nach Interessen, die zu der umfassenden Persönlichkeitsbildung beitragen. Der Studentenverband verteidigt die Interessen der Jugend so auch ihre Verfassungsrechte. Es gibt heute freilich viele Fragen, die unsere Jugend bewegen: in erster Linie die Arbeitslosigkeit.Viele Diplomingenieure haben keine Möglichkeit eine Arbeitsstelle zu finden, weil viele Werke keine neuen Mitarbeiter einstellen. Die soziale Unsicherheit der Jugend ist sehr hoch. Sie ist immer auf der Suchenach Jobs, um ein wenig Geld zu verdienen.

    Die Jugend kann aber ihren Mann stehen, und sie wird ihr Bestes tun, um alle Hindernisse auf ihrem Weg zu beseitigen. Unsere Jugend war immer optimistisch gestimmt und sie verliert ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht.
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    Meine Muttersprache

    Jeder Mensch hat seine Muttersprache. Das ist die Sprache der Mutter, der Vorfahren. Meine Muttersprache ist Ukrainisch. Das ist eine alte Sprache. Sie entstand aus der uraltslawischen Sprache. Die Ukrainer sind, so sagt man,die einzigen Überbringer der Kultur der alten Russj, die sind ihr am nächsten, sowie in der Sprache, als auch in der Aufbewahrung von Sitten und Bräuchen. Ukrainisch ist eine der schönsten Sprachen der Welt.

    Sie ist wohlklingend, farbenreich. Es gibt vielleicht keine andere Sprache, die so treffend ist. Das ist die Sprache von Skoworoda, Schewtschenko, Ukrainka, Franko, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung und Bereicherung der ukrainischen Sprache geleistet haben. Unser Volk wie auch unsere Sprache erlitten sehr viel. Im zaristischen Russland wurde verboten in der weltlichen Gesellschaft ukrainisch zu sprechen. Aber das Volk bewahrte hoch und heilig seine Sprache, seine Sitten und Bräuche auf.

    Die Ukrainer, die im Ausland leben, vergessen ihre Muttersprache nicht, obgleich sie die Staatssprache perfekt beherrschen. Der Umgang in der Muttersprache verbindet sie mitihrer weiten Heimat, wo sie geboren wurden und gelebt haben. Von der Wiege an hörte ich zärtliches ukrainisches Gerede meiner Großmutter. Mit großem Interesse, den Atem anhaltend, hörte ich die ukrainischen VolksmärchenDiegroße Liebe zur ukrainischen Sprache, zu ihrer Schönheit erzog uns meine Ukrainischlehrerin an. Sie erweckte bei uns das Gefühl des nationalen Stolzes und der Würde. Sie lehrte uns Poesie von L. Ukrainka und P. Tytschyna, Prosa von I. Franko und L. Kostenko zu verstehen. “Das Vermächtnis” von T. Schewtschenko ist in viele Sprachen übersetzt. Und wie schön sind ukrainische Lieder! Ich mag meine Muttersprache und bin stolz darauf, dass ich Ukrainer(–in) bin.
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    Beziehungen der Ukraine zu deutschsprachigen Ländern

    Sobald die Ukraine ihre Unabhängigkeit gewann, begann sie Verbindungen mit anderen Staaten aufzunehmen. Besonders große Aufmerksamkeit schenkt die Ukraine der Festigung der Beziehungen zu Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein.

    Diese Länder liegen in Europa und die Ukraine hält sie für ihre besten Partner, weil sie hochentwickelt sind. In Kyjiw sind die Botschaften dieser Länder tätig. Die Beziehungen entwickeln sich und erweitern sich auf allen Gebieten: auf dem Gebiet der Industrie und Landwirtschaft, Kultur und Bildung. In der Ukraine befinden sich ständige Handels–, Kultur–, und Bildungsvertretungen dieser Länder.

    In Kyjiw und Odessa befinden sich Abteilungen des Goethe–Instituts. Sie tragen zur Verbreitung der deutschen Sprache bei. In denBetrieben arbeiten viele deutsche Fachleute. Sie helfen bei der Montage verschiedener Anlagen und bei der Ausrüstung der Werkhallen.
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    Die Ukraine und ihre Probleme

    Die Ukraine ist ein verhältnismäßig junger Staat. Erst einige Jahre sind vergangen, als die Verfassung der Ukraine angenommen worden ist, obwohl unser Staat als ein unabhängiger, souveräner schon 10 Jahre existiert. Die Ukraine ist als Staat von vielen Staaten anerkannt, sie ist Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. Viele Partnerschaftsbeziehungen sind schon angeknüpft. Es gibt viele gemeinsame Betriebe, Gesellschaften mit beschränkter Haftung usw.

    Aber wie jeder junge Staat hat die Ukraine viele Probleme ihres Werdens und ihrer Selbstbestimmung. In erster Linie sei die Wirtschaftskrise in unserem Land zu erwähnen. Viele Großbetriebe funktionieren nicht, weil sie keine notwendigen Stoffe, keinen Absatz haben. Die Arbeiter bekommen jahrelang keinen Lohn. Die Lehrerkräfte, Ärzte erhalten nicht rechtzeitig ihr Gehalt.

    Man muss auch über die Mängel an Energieversorgung sagen. Einen besonderen Platz nimmt das ökologische Problem ein. Das Ausmaß der Umweltprobleme ist in unserem Land immer deutlicher. Viele Nahrungsmittel gelten als gesundheitsschädlich. Häufig ist das Leitungswasser zum Trinken ungeeignet. Alle diese Probleme hindern unseren Staat an der Stabilisierung der Wirtschaft. Man muss sich alle Kräfte geben, um alle diese Mängel zu beseitigen.
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    Umweltschutz. Probleme der Ukraine

    Wie in allen Ländern der Welt gehören die ökologischen Probleme auch in der Ukraine zu den wichtigsten. Wegen Geldmangel können in den Betrieben alte Betriebsanlagen nicht durch neue, ökologisch saubere ersetzt werden. Einige Werke lassen verantwortungslos ihre giftigen Abwässer in die nächstliegenden Gewässer oder einfach in die Erde fließen. Um die Ernteerträge zu erhöhen, wurden von den Kolchosen lange Zeit die Felder mit minderwertigen Düngemitteln vergiftet. Nicht alles, was von diesen Feldern auf unseren Tisch kommt, ist für die Gesundheit ungefährlich. Nach dem Bau einer ganzen Reihe von Stauseen am Dnipro sind im Klima der Ukraine unwiderrufliche Veränderung eingetreten.

    Von den Wassermassen dieser selbstgeschaffenen “Meere” wird oft alles noch Lebende überflutet. Natürlich wird allen diesen Problemen Aufmerksamkeit geschenkt, jedoch nicht genügend, um diese Probleme zu lösen.

    Das größte Unglück für die Ukraine ist aber die Tschernobyler Katastrophe am 26. April 1986. Die Explosion des vierten Reaktors des Tschernobyler Atomkraftwerkes hatte schreckliche ökologische Folgen. Dutzende von Kilometern verseuchter Erde, Tausende Menschenleben wurden von den todbringenden Strahlen vernichtet. Kinder und Tiere werden nach der Katastrophe als Mutanten geboren, das Wasser des Dnipro und der Pripjatj ist vergiftet, die Zahl der Krebserkrankungen steigt. Das alles ist nur ein kleiner Teil des über die Ukraine hereingebrochenen Unheils. Unter den Folgen der Katastrophe im Atomkraftwerk werden nach Ansicht der Gelehrten noch viele Generationen leiden. Die Tschernobyler Katastrophe übertrifft Hiroshima und Nagasaki.Ihre Folgen hatten verheerende Auswirkungen für die Umwelt der ganzen Welt.
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